Auftakt zu F/E-Projekt „Studie zur Kapazität von städtischer Straßeninfrastruktur unter Berücksichtigung der Durchdringung von autonomen und vernetzten Fahrzeugen im Straßenverkehr“

6. August 2020

Das F/E-Projekt „Studie zur Kapazität von städtischer Straßeninfrastruktur unter Berücksichtigung der Durchdringung von autonomen und vernetzten Fahrzeugen im Straßenverkehr“ zielt auf die Adaption von Verkehrsmodellen an die künftigen Bedingungen des automatisierten Straßenverkehrs sowie die Evaluation von Neu-, Aus- und Umbauvorhaben in städtischen Straßennetzen unter Berücksichtigung des automatisierten Straßenverkehrs. Bei der Bemessung von Verkehrsanlagen soll eine störungsfreie Abwicklung des Verkehrs sichergestellt werden, gleichzeitig soll eine ineffiziente Überdimensionierung vermieden werden.

Leistungssteigernd wirkt sich die im automatisierten und vernetzten Straßenverkehr mögliche Synchronisation der Zeitlücken zwischen den Fahrzeugen sowie deren Fahrgeschwindigkeit und die Beeinflussung der Wegeführung aus. Der Leistungsfähigkeitsanstieg in Straßennetzen ist für unterschiedliche Automatisierungsgrade des Straßenverkehrs zu untersuchen. Durch Berücksichtigung des automatisierten und vernetzten Straßenverkehrs soll eine Planungsgrundlage insbesondere für den Bereich der langfristigen Verkehrsprognosen zur Verfügung gestellt werden.

Heute fand dazu die Auftaktsitzung des Projektteams mit dem Auftraggeber BMVI als Videokonferenz zwischen den Standorten Berlin, Bonn und München statt. Die TU München als Auftragnehmer diskutierte mit den Experten des BMVI das fachliche Konzept und stellte die Projektplanung vor. Damit ist ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Projektumsetzung gelegt.