Unternehmensübergreifende Vernetzung der Sharing-Mobilitätsangebote: Schlussbericht (70.0971)
Sharingangebote wie E-Scooter, Leihfahrräder oder Carsharing sind längst ein wichtiger Bestandteil urbaner Mobilität. Sie schließen Lücken auf der ersten und letzten Meile, ergänzen den ÖPNV und ermöglichen flexible, multimodale Wegeketten. Damit diese Angebote ihr Potenzial im Sinne von Mobility-as-a-Service (MaaS) entfalten können, müssen sie jedoch nutzendenfreundlich auffindbar, vergleichbar und buchbar in digitale Mobilitätsplattformen integriert werden.
Das Forschungsprojekt „Unternehmensübergreifende Vernetzung der Sharing-Mobilitätsangebote durch offene Standards und Schnittstellen“ aus dem Forschungsprogramm Stadtverkehr (FoPS) verfolgte das Ziel, die digitalen Voraussetzungen für eine umfassende Integration von Sharing- und Mikromobilitätsangeboten in Auskunft- und Buchungsplattformen zu schaffen. Hintergrund ist die zunehmende Bedeutung von MaaS-Konzepten, die multimodale Wegeketten erleichtern, indem sie verschiedene Verkehrsmittel nutzendenfreundlich in einer Plattform bündeln. Im Rahmen des Projekts wurden daher die technischen, rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen untersucht, die für ein interoperables Zusammenspiel zwischen Mobilitätsplattformen und Sharing-Anbietern erforderlich sind.
Durchgeführt wurde der Forschungsauftrag von der BLIC GmbH, Hacon Ingenieurgesellschaft mbH und der RMS GmbH. Der Schlussbericht, sowie eine Kurzfassung (in de/engl) ist nun unter „Forschungsergebnisse“ verfügbar.