Vertiports in Städten: Schlussbericht wurde veröffentlicht (71.0104)
Urbane Luftmobilität gilt als ein möglicher Baustein zukünftiger Verkehrssysteme – insbesondere dort, wo neue Mobilitätsangebote bestehende Infrastrukturen ergänzen und bestimmte Wege schneller oder direkter ermöglichen könnten. Damit senkrecht startende und landende Luftfahrzeuge, etwa elektrische Flugtaxis oder andere eVTOL-Konzepte, künftig sicher und sinnvoll in städtische und suburbane Räume integriert werden können, braucht es geeignete Start- und Landeinfrastrukturen.
Genau hier setzt die beauftragte Studie „Vertiports in Städten“ des Forschungsprogramm Stadtverkehr (FoPS) an. Im Rahmen des Projekts wurden Anforderungen für die Entwicklung von Vertiports und Vertiportnetzen in urbanen und suburbanen Räumen erarbeitet und beschrieben. Dabei ging es sowohl um Zweckmäßigkeit und Vollständigkeit von luftfahrttechnischen Anforderungen, welche beispielsweise durch die EASA in den sogenannten Prototype Technical Specifications for Vertiport Design enthalten sind, als auch um städteplanerische Aspekte, denen bei der Etablierung von Luftverkehr im urbanen Umfeld eine besondere Bedeutung zukommt.
Das Ziel des Projekts war es, eine praxisnahe Grundlage für Kommunen und Planer zu schaffen, die künftig über die Realisierung von Vertiports entscheiden. Dazu wurden typische Standorttypen analysiert, Bewertungsmethoden entwickelt, rechtliche und bauliche Anforderungen untersucht, Stakeholder-Beteiligungsprozesse betrachtet sowie wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Akzeptanzfaktoren bewertet. Die Ergebnisse bilden die Basis des Leitfadens.
Der Schlussbericht, sowie der Handlungsleitfaden, sind nun unter „Forschungsergebnisse“ verfügbar. Durchgeführt wurde der Forschungsauftrag von airsight GmbH und amd.sigma stategic airport development GmbH.